Barbaric Plattenhandling & Automatisierung – Asamer Händler für CZ, SK & HU. Flächenlager, LCV Beschickung, Nesting Picker, Returnsysteme.
Barbaric Flächenlager automatisieren die Plattenlagerung in der Holz- und Möbelindustrie. Das Prinzip: Statt Platten manuell zu stapeln, zu suchen und zur Säge zu tragen, übernimmt ein deckenmontierter Kran mit Vakuumsaugern den gesamten Materialfluss. Platten werden chaotisch oder sortenrein eingelagert, digital verwaltet und just-in-time an Plattenaufteilsäge oder CNC-Bearbeitungszentrum geliefert. Das spart Personal, reduziert Plattenbruch und erhöht die Materialausnutzung. Für Tischlereien mit begrenztem Budget ist das CSF Professional die kompakte Einstiegslösung, das CSF Industrial bedient Hochleistungsbetriebe mit Zykluszeiten unter einer Minute, das CSF Multilevel bietet mehrstöckige Kapazitäten. Asamer plant und liefert Barbaric-Flächenlager für Tschechien, Slowakei und Ungarn — von der Layout-Konzeption über die ERP-Anbindung bis zur Inbetriebnahme und dem Wartungsvertrag. Eine wirtschaftliche Betrachtung zeigt: Bei mittleren bis großen Plattenumsätzen amortisiert sich das System typischerweise in 12 bis 24 Monaten.
Chaotische vs. sortenreine Lagerung
Chaotische Lagerung nutzt Flächen um bis zu 30 % besser aus als sortenreine Stapel: Jede Platte bekommt beim Einlagern einen digitalen Platz, unabhängig von Dekor oder Artikelnummer. Beim Abruf wird die gewünschte Platte über das Verwaltungssystem gezielt herausgeholt — keine Such- oder Umschichtvorgänge nötig.
ERP-Integration und Materialfluss
Barbaric-Flächenlager integrieren sich über OPC-UA, REST-API oder XML-Austausch nahtlos in SAP, Navision, proAlpha oder individuelle ERP-Systeme. Der Auftragsbestand aus dem ERP steuert die Materialbereitstellung automatisch; die Säge oder CNC bekommt exakt die richtige Platte zur richtigen Zeit.
Welches CSF-Modell passt?
CSF Professional: kompakt, wirtschaftlich, für Tischlereien und Mittelbetriebe. CSF Industrial: Hochleistung, ERP-integriert, für industrielle Dauerbetriebe. CSF Multilevel: mehrstöckig, für sehr große Bestände auf begrenzter Grundfläche. Sonderanwendungen: individuelle Auslegungen für spezielle Materialien oder Layouts.
Häufige Fragen
Was kostet ein automatisches Flächenlager?
Der Preis hängt stark vom Layout, der Lagerkapazität und der Anbindung ab. Typische Investitionsrahmen liegen zwischen 150.000 und 500.000 Euro für CSF Professional, höher für Industrial und Multilevel. Asamer erstellt ein konkretes Angebot nach Hallenbesichtigung.
Wie lange dauert die Installation?
Je nach Größe: CSF Professional typischerweise 2–4 Wochen, CSF Industrial 6–12 Wochen. Die Produktionsumstellung wird phasenweise durchgeführt, sodass der laufende Betrieb nur minimal beeinträchtigt wird.
Welcher Wartungsaufwand ist nötig?
Barbaric-Flächenlager sind wartungsarm. Typischer Aufwand: eine halbjährliche Inspektion (Schienen, Vakuumsauger, Steuerung) und eine jährliche Sicherheitsprüfung. Asamer bietet Wartungsverträge mit garantierten Reaktionszeiten für CZ, SK und HU.
Barbaric Zuführsysteme beschicken Plattenaufteilsägen automatisiert mit dem richtigen Plattenmaterial zur richtigen Zeit. Statt dass ein Bediener jede Platte von Hand zur Säge trägt und einlegt, übernimmt das Zuführsystem diese Aufgabe — meist in Kombination mit einem Flächenlager und einer ERP-gesteuerten Auftragsverwaltung. Das spart Personal am Sägentisch, verhindert Materialverwechslungen und erhöht den Nettodurchsatz der Säge. Für industrielle Zuschnittbetriebe, die ihre Plattenaufteilsäge maximal ausnutzen wollen, sind Barbaric-Zuführsysteme die Schlüsseltechnologie. Asamer plant die Integration in Bestands- oder Neuanlagen für Tschechien, Slowakei und Ungarn — abgestimmt auf Sägen von Mayer, Holzma, Schelling oder anderer Hersteller.
Kombination mit Flächenlager
Zuführsysteme arbeiten am wirtschaftlichsten im Verbund mit einem Barbaric-Flächenlager (CSF-Serie). Das Lager hält den Plattenbestand vor, das Zuführsystem realisiert die sortierte Übergabe an die Säge. Bei ERP-Integration erhält der Sägenbediener nur noch Sichtkontrolle und Ausschuss-Sortierung als manuelle Aufgaben.
Durchsatz-Gewinn durch automatische Beschickung
Manuelle Beschickung einer Plattenaufteilsäge dauert je nach Plattenformat 30–90 Sekunden — Zeit, in der die Säge steht. Mit Zuführsystem verkürzt sich diese Zeit auf wenige Sekunden, der Nettodurchsatz steigt typischerweise um 15–30 %. Bei Zweischichtbetrieb macht sich der Durchsatz-Gewinn schnell in Hunderten Euro täglich bemerkbar.
Häufige Fragen
Welche Plattenaufteilsägen lassen sich anbinden?
Alle marktrelevanten Hersteller: Mayer Kappa, Holzma HPP/HPS, Schelling FM/FH, Biesse Selco, SCM Sigma. Bei Bestandsmaschinen prüft Asamer die Schnittstelle im Vorfeld.
Welche Platten-Formate werden unterstützt?
Standardformate bis 2,5 × 5,6 m werden von allen Barbaric-Zuführsystemen abgedeckt. Überformate erfordern Sonderauslegungen.
Rechnet sich ein Zuführsystem ohne Flächenlager?
Ja, wenn Sie ein vorhandenes Zwischenlager mit LKW-Anlieferung und Bediener-Entnahme haben. Das Zuführsystem beschickt die Säge dann aus dem Zwischenlager. Wirtschaftlich ist das ab mittleren Tagesdurchsätzen von 50+ Platten.
Barbaric Nesting-Picker entnehmen fertig zugeschnittene Teile automatisiert aus der Nesting-CNC, sortieren sie und stapeln auftragsweise. Damit wird die Nesting-Zelle vollautomatisch: Die CNC zerschneidet das Plattenmaterial in alle benötigten Teile, der Nesting-Picker hebt sie ab und ordnet sie dem richtigen Auftrag zu. Der Vorteil: Keine manuelle Teilentnahme, keine Sortierfehler, kürzere CNC-Stillstandszeiten. Der LCV Performance ist Barbaric-Standardmodell für Möbelhersteller; der NST-Nesting-Picker ist die Kompaktlösung. Asamer integriert Barbaric-Nesting-Picker für CZ, SK und HU in Bestandsanlagen von Homag, Biesse, SCM oder anderen Nesting-Herstellern — inklusive Softwareanbindung und Kameraprogrammierung.
Nesting-Picker vs. manuelle Teilentnahme
Manuelle Teilentnahme aus der Nesting-CNC kostet 2–5 Minuten pro Plattenzyklus — plus Fehler beim Sortieren. Ein Nesting-Picker erledigt die Aufgabe in Sekunden, sortiert fehlerfrei und entlastet den Operator für Vorbereitungsaufgaben. Die Amortisation liegt typischerweise bei 1,5 bis 2,5 Jahren.
Kamerasystem und CNC-Datenübergabe
Barbaric-Nesting-Picker erkennen Teile auf zwei Wegen: per Kamerasystem (Bildverarbeitung erkennt Kontur und Position) oder per direkter Datenübergabe aus der Nesting-CNC (Teilenummern und Koordinaten). Asamer stimmt die richtige Methode individuell mit Ihrer Nesting-Software ab.
Häufige Fragen
Welche Teilegrößen lassen sich picken?
Standardbereich 80 × 80 mm bis 2500 × 1500 mm. Kleinere Teile sind mit Sonderanwendungen möglich.
Wie viele Aufträge parallel?
Typisch 10–20 parallele Aufträge, mit Puffer deutlich mehr.
Geht das auch retro an bestehender CNC?
Ja — Barbaric-Nesting-Picker lassen sich an gängige CNC-Hersteller (Homag, Biesse, SCM, IMA) nachrüsten. Asamer prüft die Schnittstelle in der Vorplanung.
Barbaric Rückführsysteme (RTS) transportieren fertig bearbeitete Werkstücke automatisch zum Maschinenbediener zurück. Typische Anwendung: Kantenanleimmaschinen, wo der Bediener nach jedem Durchlauf das Werkstück um die Maschine herum tragen müsste. Mit dem RTS übernimmt ein Förderer diese Aufgabe — der Bediener kann Ein- und Ausgabe von derselben Position aus bedienen, was Einmannbetrieb ermöglicht und Personalressourcen für andere Aufgaben freisetzt. RTS Compact ist die platzsparende Einstiegslösung, RTS Professional der bewährte Tischlerei-Standard, RTS Industrial die Hochleistungsvariante für Dauerbetrieb. Asamer plant, liefert und montiert Barbaric-Rückführsysteme für Kantenanleimmaschinen aller Hersteller — OTT, Homag, Felder, Biesse, SCM — in CZ, SK und HU.
Wann rechnet sich ein RTS?
Ab mittlerem Tagesdurchsatz von 100–200 Teilen amortisiert sich das RTS in 12–24 Monaten durch Personalentlastung. Entscheidend ist, dass der freigesetzte Mitarbeiter eine produktive Folgeaufgabe übernimmt, nicht nur daneben steht.
RTS Compact vs. Professional vs. Industrial
RTS Compact (platzsparend, Einstieg) — RTS Professional (mittlerer Durchsatz, flexibel) — RTS Industrial (Hochleistung, Dauerbetrieb). Teilehandling-Systeme ergänzen das RTS um Drehen, Wenden oder Stapeln.
Häufige Fragen
Passt das RTS zu meiner Kantenleimmaschine?
Ja — RTS-Systeme sind mit allen gängigen Kantenleimmaschinen kompatibel. Asamer prüft die Schnittstelle vorab.
Welchen Platzbedarf hat das RTS?
Typischer Platzbedarf: 2–3 m Rückführlänge plus Maschinenlänge. Mit L- oder U-Anordnung lässt sich der Footprint optimieren.
Gibt es Wartungsverträge?
Ja — Asamer bietet Wartungsverträge mit jährlicher Inspektion und definierten Reaktionszeiten.
Barbaric Pufferförderer (TMP) entkoppeln aufeinanderfolgende Bearbeitungsstationen und ermöglichen einen kontinuierlichen Materialfluss auch bei unterschiedlichen Taktzeiten. Zwischen Plattenaufteilsäge und Kantenanleimmaschine, zwischen Nesting-CNC und Lackierlinie oder zwischen Montagezellen sorgt ein TMP-Pufferförderer dafür, dass nachgelagerte Stationen nicht auf Nachschub warten — und vorgelagerte Stationen nicht durch volle Bänder blockiert werden. Für Möbelhersteller und Zuschnittbetriebe ist der TMP die Schlüsseltechnik zur Fertigungsstabilität. Asamer plant Pufferförderer für Kunden in CZ, SK und HU als integralen Bestandteil durchgängiger Produktionslinien.
Wann braucht man einen Pufferförderer?
Sobald zwei Bearbeitungsstationen unterschiedliche Taktzeiten haben, entstehen Stillstände: Die schnellere Station wartet, die langsamere staut zurück. Ein TMP puffert Werkstücke zwischen den Stationen und lässt beide in ihrem eigenen Takt arbeiten.
Häufige Fragen
Wie viele Werkstücke kann ein TMP puffern?
Je nach Länge 5–50 Werkstücke. Die Auslegung richtet sich nach Taktzeit-Unterschied und gewünschter Ausfall-Toleranz.
Ist ein TMP an jeder Maschinenkombination sinnvoll?
Bei nahezu identischen Taktzeiten eher nicht. Sobald die Taktzeit-Differenz 20 % übersteigt oder eine Station häufigere Stillstände hat, ist ein Puffer wirtschaftlich sinnvoll.
Kann der TMP mit einer bestehenden Linie kombiniert werden?
Ja — Barbaric-Pufferförderer sind modular und lassen sich in Bestandslinien integrieren. Asamer plant die Schnittstellen.
Barbaric Handling-Systeme für Türen (DRX, CSF Industrial Türen, LPS) automatisieren die spezielle Handhabung von Wohnungs-, Zimmer- und Industrietüren in der Fertigung. Türen sind große, schwere und empfindliche Werkstücke: Oberflächen dürfen nicht verkratzen, Beschläge müssen präzise eingelassen sein, Kanten müssen sauber bearbeitet sein. Barbaric bietet sowohl Vakuumhandling (DRX für einzelne Türen) als auch vollautomatische Lagersysteme (CSF Industrial Türen) und Etikettierlösungen (LPS). Für Türenhersteller und Möbelwerke, die Türen in Serie fertigen, sind diese Systeme die wirtschaftlichste Lösung zur Prozessabsicherung. Asamer liefert Türen-Handling-Anlagen für CZ, SK und HU inklusive Layout-Planung.
Vakuumhandling für Einzeltüren
Der DRX-Vakuumheber handhabt einzelne Türen sicher und oberflächenschonend. Ideal für Tischlereien oder kleinere Türenhersteller, die keine vollautomatische Linie brauchen, aber manuelle Hebearbeit vermeiden wollen.
Automatisches Türenlager
Das CSF Industrial für Türen ist ein vollautomatisches Lager speziell für Türelemente mit automatischer Ein- und Auslagerung, Kommissionierung und ERP-Integration. Für Türenhersteller mit Losgröße-1-Produktion unverzichtbar.
Häufige Fragen
Welche Türgrößen werden verarbeitet?
Standardgrößen bis 2,2 × 1,2 m. Überformate nach Absprache.
Werden Türen mit Beschlägen verarbeitet?
Ja — die Vakuumgreifer sind so ausgelegt, dass sie an Flächen ohne Beschläge greifen. Die Lagerung erfolgt beschlagschonend.
Gibt es Etikettierlösungen?
Ja — das LPS ist ein automatisches Etikettiersystem für Türen mit Barcode oder RFID-Tag.
Barbaric Etikettiersysteme (LPS) bringen automatisch Barcodes, QR-Codes oder RFID-Tags auf Werkstücke an — für lückenlose Rückverfolgbarkeit und fehlerfreie Zuordnung von Aufträgen. In der Möbel- und Türenfertigung ist die digitale Etikettierung der Schlüssel zur Losgröße-1-Produktion: Jedes Teil bekommt eine eindeutige ID, die über alle Bearbeitungsstationen erhalten bleibt und mit dem ERP-Auftrag verknüpft ist. Asamer integriert LPS-Systeme in Produktionslinien für CZ, SK und HU — sowohl als Einzelstation als auch als Teil durchgängiger Automatisierungsprojekte.
Warum digitale Etikettierung?
Manuelle Etikettierung ist zeitraubend und fehleranfällig. Bei Losgröße-1-Produktion mit vielen verschiedenen Teilen sind Verwechslungen praktisch unvermeidbar. Die automatische Etikettierung eliminiert diesen Fehlerfaktor komplett.
Häufige Fragen
Barcode oder RFID?
Barcode ist günstiger und reicht für die meisten Anwendungen. RFID lohnt sich, wenn die Etiketten durch viele Oberflächenbearbeitungen (Lackierung, Kantenleimen) geschützt werden müssen.
Integration mit ERP?
Das LPS wird mit SAP, Navision oder individuellen ERP-Systemen verknüpft. Die ID jedes Teils wird dort erzeugt und mit den Auftragsdaten verknüpft.
Welche Druckleistung?
Bis zu 1.000 Etiketten pro Stunde, je nach Werkstückwechsel und Druckformat.
Barbaric Vakuumheber (UWL-Serie) ermöglichen die ergonomische, sichere und präzise Handhabung großer und schwerer Platten, Türen oder Arbeitsplatten. Statt von Hand zu heben — was Rückenprobleme, Plattenbrüche und Kratzer an beschichteten Oberflächen verursachen kann — wird das Werkstück berührungslos über Vakuum angehoben, schwebend positioniert und kontrolliert abgesetzt. Die UWL-Serie deckt alle typischen Anwendungen ab: UWL-3 als Standard, UWL-3S für dünnere Platten, UWL-3J für schnellere Zyklen, UWL-1 als Einstieg, UWL-5 für schwere Lasten. Asamer liefert, wartet und zertifiziert Barbaric-Vakuumheber für CZ, SK und HU — inklusive jährlicher Sicherheitsprüfung.
Ergonomie und Arbeitsschutz
Rückenbelastung durch wiederholtes Heben ist einer der häufigsten Gründe für Arbeitsausfall in der Holzindustrie. Vakuumheber entfernen diesen Risikofaktor komplett und machen die Arbeit auch für ältere Mitarbeiter oder Frauen zugänglich.
Welcher UWL ist der richtige?
UWL-1: Einstieg, kleinere Lasten. UWL-3: Standardmodell für die meisten Holz-Anwendungen. UWL-3S: Sonderausführung für dünne oder poröse Platten. UWL-3J: schnellere Zykluszeiten. UWL-5: Schwerlast-Variante bis große Türen und Platten.
Häufige Fragen
Können auch gebogene Oberflächen gehoben werden?
Standard-Sauger sind für ebene Flächen ausgelegt. Für gebogene Oberflächen gibt es Sonderausführungen mit angepassten Saugern.
Brauchen wir Druckluft?
Die meisten UWL arbeiten mit integrierter Vakuumpumpe — keine externe Druckluft nötig. Sonderausführungen mit externer Pumpe gibt es für spezielle Anwendungen.
Wie oft muss geprüft werden?
Jährliche Sicherheitsprüfung nach DGUV ist Pflicht. Asamer bietet diese Prüfung im Wartungspaket an.
Barbaric Sondervakuumheber (SWL-Serie, NGR) kommen zum Einsatz, wenn Standard-Sauger nicht ausreichen: Für Bohlen (Plank-Lifter), empfindliche Oberflächen (Nadelgreifer), lange Profile oder nicht-plane Werkstücke gibt es spezialisierte Greiftechniken. SWL-Griplifter kombinieren Vakuum mit mechanischem Greifen für schwierige Geometrien; NGR-Nadelgreifer durchdringen porösen Materialien wie Dämmplatten; RWL-Racklifter heben Teile aus Regalen. Für Möbelwerke, Plattenveredler und Spezialfertigungen sind diese Sonderwerkzeuge die einzige Möglichkeit, bestimmte Handhabungsaufgaben zu automatisieren. Asamer projektiert Sondervakuumtechnik für CZ, SK und HU individuell.
Wann lohnt sich Sondervakuumtechnik?
Sobald Standard-Vakuumtechnik an der Werkstück-Geometrie oder Oberfläche scheitert — etwa bei gebogenen Flächen, extrem dünnen Platten, porösem Material oder komplexen Formen — sind Sondervakuumheber die Lösung. Asamer klärt die Machbarkeit in der Vorplanung.
Häufige Fragen
Gibt es eine Sonderlösung für unsere Geometrie?
Asamer und Barbaric prüfen gerne Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit. Senden Sie uns ein Foto oder Zeichnung Ihres Werkstücks.
Wie lange dauert die Entwicklung einer Sonderlösung?
Typisch 8–16 Wochen von der Konzeption bis zur Auslieferung — je nach Komplexität.
Ist ein Standard-Vakuumheber nachrüstbar?
In vielen Fällen ja — Asamer prüft die Umrüstbarkeit vorhandener UWL auf Sondersauger oder Nadelgreifer.
Barbaric Vakuumtraversen sind lange Greifer-Systeme für die Handhabung großformatiger, langer oder leichter Werkstücke — etwa Dünnplatten, Türen, Bleche oder Plexiglas. Die Traverse verteilt Sauggreifer auf der gesamten Werkstückfläche und sorgt für stabile, verzugsarme Handhabung auch bei biegsamem Material. Typische Modelle: Dünnplattentraverse für dünne Spanplatten oder MDF, Türentraverse für Türelemente und Blech-Plexiglas-Traverse für Metall oder Kunststoffplatten. Für Werkstoffe, die beim konventionellen Heben durchhängen oder brechen würden, sind Traversen unverzichtbar. Asamer liefert Vakuumtraversen für CZ, SK und HU inklusive Sicherheitsabnahme.
Dünnplattentraverse vs. Standardheber
Dünne Platten (< 10 mm) biegen sich beim klassischen Mittelgriff-Heben durch und reißen an den Rändern. Eine Dünnplattentraverse verteilt die Last über die gesamte Fläche, sodass die Platte planar bleibt. Ein Muss in der Feinmöbel- oder Akustikplattenfertigung.
Häufige Fragen
Welche Werkstücklängen sind möglich?
Standardtraversen bis 3 m, Sonderausführungen bis 6 m.
Für welche Plattenstärken eignet sich die Dünnplattentraverse?
Ab 2 mm bis 15 mm typischerweise. Für HPL oder Folien braucht es spezielle Saugeroberflächen.
Gibt es auch eine Blech-Traverse?
Ja — Blech-Plexiglas-Traverse für Metalle und Kunststoff-Flachmaterial.
Barbaric Vakuumkräne sind die stationären oder flächendeckenden Handhabungssysteme, wenn regelmäßige Plattenbewegungen über definierte Wege nötig sind — aber ohne vollautomatisches Flächenlager. Sie reichen von Säulenschwenkkränen (SSK) über Schienensysteme (SSY) bis zu Fachwerkbrücken (2D und 3D) für große Hallenflächen. Das gemeinsame Prinzip: Ein Kran fährt oder schwenkt über das Arbeitsfeld, nimmt Lasten über Vakuum auf und setzt sie präzise ab — gesteuert durch den Bediener oder automatisch per SPS. Für Tischlereien, Lagerbetriebe und Produktionslinien mit schweren Werkstücken sind Vakuumkräne eine wirtschaftliche Handhabungslösung. Asamer plant die passende Kran-Klasse je nach Layout und Einsatzprofil für Kunden in CZ, SK und HU.
SSK vs. SSY vs. Fachwerkbrücke
SSK Säulenschwenkkran: feste Position, Halbkreis-Abdeckung — ideal für einen Arbeitsplatz. SSY Schienensystem: lineare Fahrbahn — ideal für Linien oder Durchgangslager. Fachwerkbrücke 2D: rechteckige Flächenabdeckung — für mittlere Hallen. Fachwerkbrücke 3D: zusätzliche Z-Achse — für mehrstufige Bewegungen.
Häufige Fragen
Ist ein Vakuumkran günstiger als ein Flächenlager?
Deutlich günstiger — ein SSK startet bei einem Bruchteil der Kosten eines automatischen Lagers. Wirtschaftlich sinnvoll, wenn manuelles Handling durch Kranführung ersetzt wird, nicht durch Automatisierung.
Brauchen wir Fundament?
SSK und Fachwerkbrücke benötigen Fundamente, SSY wird an bestehender Deckenkonstruktion montiert. Asamer koordiniert die Bauausführung.
Automatisch oder manuell?
Beides möglich. Kleinere Kräne werden meist manuell geführt, größere können automatisch fahren (SPS-Steuerung, Lichtschranken, ERP-Kopplung).